Neuötting, 31.03.2026. Wer treibt die Energiewende voran und wer profitiert finanziell davon? Antworten darauf gibt die Energiegenossenschaft EGIS eG auf der Messe Fair Handeln. Vom 9. bis 12. April zeigt sie dort, wie Bürgerinnen und Bürger sich an Projekten für erneuerbare Energien beteiligen und selbst in sie investieren können. „Fair ist die Energiewende dann, wenn viele Menschen daran teilhaben können“, sagt Pascal Lang, Vorstandsvorsitzender der EGIS eG. „Genau das ermöglichen Energiegenossenschaften. An unserem Stand zeigen wir, wie Bürgerenergie funktioniert.“ Die Messe für nachhaltiges und verantwortungsvolles Wirtschaften findet auf dem Gelände der Messe Stuttgart statt. Die EGIS eG ist erstmals mit einem eigenen Stand (Halle 7, Stand B70) vertreten.
Bürgerenergie als Beitrag zu fairem Wirtschaften
Bürgerenergiegenossenschaften ermöglichen es vielen Menschen, gemeinsam in Energiewendeprojekte zu investieren und an den Erträgen teilzuhaben. „Genossenschaften zeigen, dass der Umbau der Energieversorgung hin zu Erneuerbaren auch anders organisiert werden kann“, sagt Pascal Lang. „Viele Menschen investieren gemeinsam in solche Projekte. So bleibt die Wertschöpfung in der Region und die Energiewende liegt in Bürgerhand.“

Energiewende zum Mitmachen
Die Energiegenossenschaft mit Sitz in Neuötting setzt das Modell der Bürgerenergie seit ihrer Gründung im Jahr 2013 um. Heute engagieren sich dort mehr als 3.300 Mitglieder. Damit zählt die EGIS eG zu den größten Energiegenossenschaften Bayerns. Mitglieder beteiligen sich an Projekten zur Erzeugung und Nutzung erneuerbarer Energien. Dazu zählen vor allem Photovoltaikanlagen, Fernwärmenetze im ländlichen Raum, Ladeinfrastruktur sowie Speicherlösungen.
Das genossenschaftliche Modell ermöglicht eine Beteiligung bei der EGIS eG schon ab 150 Euro. Bürgerinnen und Bürger können Mitglied werden und sich an Energieprojekten beteiligen. Sie erhalten eine jährliche Dividende und stärken zugleich die regionale Wertschöpfung.
Langfristige Projekte über viele Jahre
„Als Genossenschaft verfolgen wir eine langfristige Perspektive“, sagt Pascal Lang. „Unser Ziel ist es, die Energiewende vor Ort voranzubringen und Projekte umzusetzen, die dauerhaft funktionieren. Gerade bei Infrastruktur wie Fernwärmenetzen planen wir über viele Jahre hinweg. Die wirtschaftlichen Erträge entstehen dabei Schritt für Schritt.“ Die EGIS eG verbindet dabei verschiedene Bereiche der Energiewende und nutzt ihre Synergien, etwa zwischen Stromerzeugung, Wärmeversorgung und Elektromobilität.
Ein Beispiel dafür ist das Energiedorf Bundorf in Unterfranken. Dort haben Bürgerinnen und Bürger in Kooperation mit der EGIS eG ein Fernwärmenetz auf Basis erneuerbarer Energien aufgebaut und zeigen, wie Gemeinden ihre Energieversorgung unabhängiger von fossilen Energieträgern gestalten können.
Weitere Informationen über die EGIS eG gibt es unter www.egis-energie.de.