Ehemaliger Chef der Energieagentur Südwest übernimmt Leitung der Landesenergieagentur
- Jan Münster folgt auf Volker Kienzlen als Geschäftsführer der KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA-BW).
- Gemeinsam mit Prof. Dr.-Ing. Martina Hofmann leitet Münster in Zukunft die KEA-BW.
- Der 46-jährige Umweltwissenschaftler war zuletzt Geschäftsführer der Energieagentur Südwest GmbH.

Jan Münster ist seit 1. Januar 2026 neuer Geschäftsführer der KEA-BW
Foto: KEA-BW
Seit 1. Januar 2026 hat die KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA-BW) einen neuen Geschäftsführer. Jan Münster wird ab sofort gemeinsam mit Martina Hofmann die KEA-BW leiten. Der 46-jährige Umweltwissenschaftler setzt sich für eine enge Kooperation mit den regionalen Energieagenturen und eine intensive Arbeit auf kommunaler Ebene ein. Jan Münster hat hier viel Erfahrung: Bis Ende 2025 leitete er zwölf Jahre die Energieagentur Südwest, ein Tochterunternehmen der Landkreise Lörrach und Waldshut. Er folgt auf den ehemaligen Geschäftsführer Volker Kienzlen, der sich zum Jahresende 2025 in den Ruhestand verabschiedet hat. Martina Hofmann ist bereits seit Mitte 2023 Teil der Geschäftsführung.

Foto: KEA-BW
Jan Münster sammelte neben der Energieagentur Südwest Berufserfahrung als Nachhaltigkeitsmanager in der Industrie und in der Versorgungswirtschaft. Wichtig ist ihm, die Klimaschutzziele in Baden-Württemberg entschlossen anzugehen. „Viele Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg engagieren sich bereits im kommunalen Klimaschutz. Bei einigen ist noch Luft nach oben“, so Jan Münster. „Unsere Aufgabe als Landesenergieagentur ist es, Kommunen auf ihrem Weg zur Klimaneutralität zu begleiten, indem wir sie informieren, unterstützen und Ansprechpartner für alle Fragen sind, die bei diesem Prozess aufkommen.“
Münster setzt dabei verstärkt auf eine intensivere Zusammenarbeit mit den regionalen Energieagenturen vor Ort sowie den zuständigen kommunalen Stellen. „Klimaschutz beginnt vor der Haustür in den Kommunen. Ein wesentlicher Schwerpunkt unserer Arbeit ist es daher, die Kompetenzen der Akteurinnen und Akteure so zusammenzubringen und zu vernetzen, dass eine größtmögliche und flächendeckende Wirkung in den Regionen entsteht. “, so der neue Geschäftsführer der KEA-BW.

